Posts mit dem Label freiburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label freiburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

5. Dezember 2009

home, new home – 1

Zwischendurch gibt es mal wieder etwas nicht-sozialkritisches, nicht-politisches und nicht-sportliches :)
Es gibt nämlich Neuigkeiten: nach fast 2 Jahren eigener Wohnung – das WG-Jahr vorher nicht mit mitgezählt – zieht es mich Anfang '10 wieder weiter. Immer noch in Freiburg, aber endlich zentraler und größer. Ich freu mich :)

Momentan wohne ich noch in einer 33qm 1-Zimmer-Single-Studentenbude mit integrierter Kochecke, Bad und kleinem Balkon in Süd-Freiburg. Gekündigt habe ich auf Ende Februar; hoffe aber, dass sich noch zeitnah ein Nachmieter findet, der es mir ermöglicht, schon Ende Januar auszuziehen (kennt ihr jemand?).

Die neue Wohnung ist in der Nähe der Stühlingerkirche im Alt-Stühlinger, sehr nah an der Straßenbahnhaltestelle und nur einen Katzensprung zum Hauptbahnhof, Bäcker und Öko-Metzger und weitere Einkaufsmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Endlich zwei Zimmer, eine extra Küche (nicht zu klein) und insgesamt über 20 Quadratmeter mehr Platz. Am liebsten würde ich jetzt schon umziehen: maximal 10 Minuten Fußweg in die Innenstadt statt 40 Minuten, 8 Minuten mit der Straßenbahn zur Arbeit statt rund 25 Minuten mit dem Bus …

Also, falls ihr jemanden wisst, der auf Ende Januar/Anfang Februar eine Wohnung in Freiburg außerhalb der Innenstadt sucht, könnt ihr diesen gerne an mich verweisen – gebe dann gerne auch nähere Infos.

In diesem Sinne,
euer Michel

29. September 2009

Ich bin Pirat.

Die meisten haben es ja mehr oder weniger schon mitbekommen: Ich bin jetzt Pirat. Ich habe mich innerhalb von zwei Monaten diesbezüglich vom Saulus zum Paulus gewandelt, vom politisch Uninteressierten und erst recht Unengagierten zum zuerst vorurteilenden Kritiker, dann kritischen Unterstützer, dann unterstützenden Wähler und schließlich zum Parteimitglied.

Ohja, ich bin jetzt Parteimitglied der Piraten-Partei.

Wie es soweit kam? Nun, das kann ich gerne zusammenfassen: Zur Europawahl hörte ich das erste mal von der Piraten-Partei und wusste darüber nur, was man so hörte und las. Für mich hieß das also "irgend so ne Nerd-Spaß-Protest-Partei die nur für Gratis-Downloads im Netz steht" - ergo wollte ich sie definitiv nicht wählen, aber mich schlauerweise auch nicht weiter informieren.

Erst weit nach der Wahl, nach dem Aufschrei im Netz bezüglich des Internetsperren-Gesetzes der Zensursula (bitte googlen, wer's noch nicht kennt) und der daraufhin folgenden Bundestags-Petition, bei der weit über 130000 Petenten sich gegen verfassungswidrige Sperren im Netz aussprachen und dabei komplett ignoriert wurden, fing ich an, mich doch etwas mehr zu informieren. Über Politik im Allgemeinen und wie es um die deutsche Demokratie und und Bürgerrechte steht. Über Bekannte und Freunde (sieh auch die Kommentare ^^), die sich etwas früher als ich informiert hatten, erfuhr ich, dass gerade die Piraten-Partei sich ernsthaft dieser Themen annimmt und dabei das Thema Informationsgesellschaft als Kernthema hat.

Das nahm ich dann zum Anlass, mal deren Grundsatz- und schließlich das Wahlprogramm zu lesen. Und ich erlebte, was ich noch nie mit irgendeiner Partei erlebte: vollste Zustimmung in allen Punkten. Klar war das Programm nicht so umfangreich wie etwa das der Grünen – aber mir gefiel besonders die Ehrlichkeit, nur zu den Themen eine Position zu beziehen, bei denen bislang auch eine echte Kompetenz vorliegt: Datenschutz, Privatsphäre, Bildung, Forschung, Bürgerrechte, direkte Demokratie, Urheberrecht, Patentwesen, Transparenz des Staatswesens, Open Access etc. Ich hatte hier den wahren Sinneswandel: für mich musste eine Partei nicht mehr alles abdecken, solange die Themen, die sie behandelt, bei den anderen Parteien schmerzlich vermisst oder einfach nicht gelebt werden und sie so mit ihrem kleineren – aber umso kompetenteren Programm – eine Art inhaltliches Gleichgewicht wiederherstellt.

Ich war also rundum überzeugt und wollte die Partei nicht nur wählen, sondern tatkräftig unterstützen. Hier muss man wissen, dass der einzige Unterschied zwischen Parteimitglied und Unterstützer nur der monatliche Beitrag von 3€ und das Stimmrecht auf Parteisitzungen ist – inhaltlich mitgestalten, mitdiskutieren und kritisieren kann und soll jeder, da jegliche inhaltliche Diskussion und Positionsbildung basisdemokratisch öffentlich und offen im Wiki und Forum der Piraten geführt wird. Da gerade Themen wie direktere Demokratie und der freie Zugang zu Wissen und Bildung mich interessierten und eine Optimierung der Urheberrechts mich auch beruflich betrifft, entschloss ich mich richtig einzubringen und – schwupps – wurde ich offiziell der 6594. Pirat in Deutschland. Mittlerweile sind es übrigens über 9700, Tendenz weiter steigend.

Und so fand ich mich plötzlich in meiner Freizeit in der Ka-Jo am Infostand Wahlkampf treibend, Flyer verteilend, mit Leuten unterschiedlichster Auffassung diskutierend und bekam die volle Breitseite Politik :) – und was soll ich sagen, es macht verdammt viel Spaß und bringt einen echt weiter – in so vielen Aspekten. Ganz davon zu schweigen, wieviele nette, lustige und intelligente Leute ich innerhalb und rund um der Partei kennenlernen konnte. Soviel dazu.

Manche haben es evt. auch mitbekommen:
Sonntag war eben Bundestagswahl und wir haben
  • Deutschlandweit 2,1%
  • was über 850000 Stimmen bedeutet und einer Vervierfachung derselben seit der Europawahl – und das in 3,5 Monaten!
  • Die Grünen hatten bei ihrer ersten Bundestagswahl nur 1,5%, obwohl sie zuvor schon bei einigen Landtagswahlen angetreten waren
  • Unter den Sonstigen sind wir nun mit Abstand die Stärkste (mehr als NPD und Republikaner zusammen)
  • Im Wahlkreis Freiburg erreichten wir 2,8%, womit wir auch die Größten der Kleinen sind
  • unter den männlichen Erstwählern erreichten wir 13%, bei den bis 24-Jährigen waren es 9%
  • in den unterschiedlichen Wahlkreisen war es flächendeckend stabil zwischen 1,2% und 6%, mit einem Schwerpunkt um die 2%
Und das alles, trotz:
  • der Zeit: in der Kürze der Zeit wurde ein klasse Wahlkampf hingelegt. Die Zulassung zur Wahl kam erst am 31.07.
  • der Medien: wir wurden weitläufig ignoriert, ständig mit dem Fall Tauss verbunden oder sonst verfälscht dargestellt ("monothematisch", "Internet-Partei")
  • dem wenigen Geld: Wahlkampfbudget deutlich < 200.000 im Vergleich zu den großen Parteien (CDU >20 Mio, SPD >26 Mio, selbst Grüne noch ca. 4 Mio) und das alles rein privat und mit den Mitgliedsbeiträgen
  • der wenigen Aktiven: nur eine Handvoll Engagierte vor Ort, mit ehrenamtlichen Zeitaufwand und Sach- und Geldspenden
  • der Jugend und wenigen Erfahrung: spontan, etwas unorganisiert, dafür aber umso mehr authentisch und glaubwürdig
  • (Quelle Piraten-Partei)

Die nächsten Ziele sind recht klar: Ausbau des Programms, Professionalisierung der Strukturen, diverse Landtagswahlen und und und. Ich freu mich jetzt schon darauf mitzuhelfen, die Partei fit für die nächsten 4 Jahre zu machen und sie 2013 auch in den Bundestag zu bringen – die Chancen stehen mehr als nur gut.

Für alle, die nun weiter interessiert sind, gibt es nun zum Schluss ein paar weiterführende Links. Gerne könnt ihr auch Fragen stellen oder generell kommentieren :)

In diesem Sinne, euer (Piraten-)Michel

10. Juni 2009

Rückgrat sollte man haben

Ich hatte meine Pläne ja bereits erwähnt und nun auch Nägel mit Köpfen gemacht: ich habe mich im neuen "Rückgrat Sport- und Gesundheitscenter" Freiburg bei uns im Alten Zollhof angemeldet.

Nun, ich habe nun schon diverse Fitnessstudios durchprobiert, das erste Mal – soweit ich mich erinnern kann – mit rund 14 im Anschluss an eine Kur. Ich glaube, dass ich ohne den regelmäßigen Sport damals die Erfolge der Kur nicht hätte aufrechterhalten können. Aber wie es numal so ist, nach einer gewissen Zeit schwand halt dann doch die Motivation, bis ich dann gar nicht mehr ging und dann nach 2 Jahren fristgerecht kündigte. Danach war ich zwar wenigstens recht aktiv im Karate-Verein, aber es sollten dennoch einige Fitnessstudio-Intermezzi folgen (vier um genau zu sein); immer wieder zu Beginn hochmotiviert, gegen Ende dann doch ungenutzte Geldverschwendung …

Aber diesmal wird alles anders! ;)
Ich hatte im letzten Fitnessstudio (easy-Sport [oder easy fit?] Freiburg) zwar wieder – nach anfänglicher Motivation – lange Zeit meinen Vertrag gar nicht oder nur gaaanz sporadisch genutzt, aber als dann letztes Jahr die Idee des Halbmarathons im Raum stand, fand ich wieder Motivation regelmäßig ins Training zu gehen – auch wenn es nur fürs Laufband war. Ich merkte, dass sich das Geld (rund €30) schon lohnt, wenn man es auch nutzt. Klingt logisch, ist aber so :)

Durch diese einmalige Erkenntnis ^^ (und die durchs Halbmarathontraining neu gefundene Trainings- und "Disziplins-Bereitschaft") fühle ich mich jetzt wieder bereit für eine neue Runde Fitnessstudio. Es ist einfach wieder an der Zeit, vor allem ganzheitlich und effektiv das Lebensvehikel auf Vordermann zu bringen und dabei für die Zukunft zu rüsten ;)

Wie gesagt fiel dabei die Wahl schnell aufs Rückgrat Freiburg – aus folgenden Gründen:
  • das neu eröffnete "Rückgrat Alter Zollhof" ist direkt hinter meinem Arbeitsplatz in besagtem Gebäudekomplex
  • wir haben von der Agentur aus einen kleeeeinen Nachbarschafts-/Freundschaftsrabatt aushandeln können
  • es ist in einer schönen, hellen, luftigen Location, altes Gemäuer aber ansprechend renoviert
  • die Geräte sind neu und modern
  • die Trainer/Betreuer sind kompetent und gut ausgebildet
  • es gibt für mich attraktive Kurse (u.a. Wirbelsäulengymnastik etc.)
  • sie haben Power-Plates
  • es gibt ein ziemlich cooles Chipkarten-Zirkeltrainingsystem ("Milon")
  • bislang nur positive Erfahrungen berichtet bekommen
  • kaum zeitliche/geografische Ausredemöglichkeiten für mich – Sporttasche direkt mit zur Arbeit!
Ich zahle im Monat jetzt das doppelte als im letzten Fitnessstudio (sprich €15/Woche, dies ergibt sich aus Grundpreis + freiwillige Tarifmodule für Kurse, PowerPlate, Sauna etc.), würde aber sagen, dass ich im Vergleich dazu aber die dreifache Qualität bekomme: Easy-Sport/easy-fit/whatever ist eben wortwörtlich billig, was sich halt in Betreuung, geringem Angebot und technischem (Zu)Stand der Geräte niederschlägt – ist/war meine persönliche Erfahrung, vielleicht geht es anderen da ganz anders.

Ich denke mir, dass mir meine Gesundheit und Fitness (auch als Altersvorsorge) bei entsprechender Qualität 15 Euro die Woche wert sein sollten – vorausgesetzt ich nutze es auch voll aus ;)
Das habe ich nun vor und ihr seid meine Zeugen – Updates und fundiertere Erfahrungsberichte folgen!

In diesem Sinne,
sportliche Grüße!

Michel

30. Mai 2009

Was bisher geschah...



Wie angekündigt gibt es nun ein überfälliges Update.

Vier Monate ist mein letzter, richtiger Post nun her und einiges hat sich getan. Der ereignisreichste Monat hierbei war wohl der März. Zum einen hatte ich im März meine Abschlussprüfung. Alles lief bestens, unser Präsentationsvideo kam sehr gut an (demnächst auch mal hier zu sehen) und Peter und ich konnten unser Studium an der Freien Hochschule Freiburg mit 98 Punkten (von 100) beenden, wobei wir 100 Punkte für das Konzept bekamen – yeah! Seit dem Abschluss ruht unser Projekt jetzt zwar etwas *hüstel*, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben ;)

Es war eigentlich wie mit dem Abi: man arbeitet darauf hin und fiebert ihm entgegen, aber wenn der Abschluss dann da ist, ist es unspektakulärer als erwartet. "Dramatischer" war nun eher der Wechsel vom Studium ins "Erwachsenen-Leben" – auf einen Schlag fällt Kindergeld und Bafög weg, die ganzen Vergünstigungen hat man nicht mehr und man muss plötzlich an Dinge wie eine Haftpflichtversicherung denken und natürlich schnellstens eine Arbeitsstelle finden – dazu später mehr :)

Und nochwas war natürlich im März: der Freiburger (Halb-)Marathon! Starke drei Monate hatte ich darauf hin trainiert und auch eisern durchgehalten, fitter geworden und abgespeckt. Ende März war der Sonntag dann da, ich hatte mich auch mental gut vorbereitet und der Startschuss fiel. Kurz zusammengefasst: Ich bin mit 2h:12 ins Ziel *stolz* – abgekämpft aber glücklich – und es war eine tolle Erfahrung, die ich nächstes Jahr gerne wiederhole, dann natürlich auch unter 2 Stunden ;)

April war dann der erste Monat als Nicht-Student und letzte Monat als Praktikant. Täglich wurde mir etwas banger ob der Zukunft, zumal eine mögliche Übernahme noch nicht entschieden war. Im Nachhinein war es etwas leichfertig, mich nicht arbeitslos zu melden und damit auch Hartz 4 zu bekommen, denn für mich gab es nur zwei Optionen: entweder übernommen werden (was ich ja wollte) oder in eine ganz andere Stadt ziehen und da mein Glück suchen. Zwar gibt es in Freiburg viele (kleine) Agenturen, aber kaum eine andere interessierte mich oder war meinen Ansprüchen gewachsen (so eingebildet das jetzt auch klingt...).

Nun, den Göttern sei Dank musste ich dann weder Hartz 4 beantragen, noch Koffer packen und den Mietvertrag kündigen, sondern bekam dann gegen Ende des Monats die frohe Botschaft, dass ich ab Mai dann übernommen werde, wenn ich denn noch wollte – der Idealfall war also eingetreten und ich darf mich nun offiziell als Mitarbeiter der wohl größten, besten (und nettesten ^^) Agentur in der Regio (und auch bissel darüber hinaus) bezeichnen. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön ans Universum für die Chance mich beweisen zu können.

Tja, nun haben wir auch fast schon wieder Juni. Der Mai war ein arbeitsintensiver Monat, teils auch recht stressig, aber trotzdem (oder gerade deswegen) sehr erfüllend. Zwischendurch gabs zwar mal eine Darmgrippe (oder wars ne Lebensmittelvergiftung?), aber das änderte nichts an der Tatsache, dass es mir im Großen und Ganzen recht gut ging.

Das mit dem Laufen habe ich zwar seit dem Halbmarathon – auch aufgrund kleinerer Zipperlein und fehlender Motivation – eher schleifen lassen, habe aber nun wieder fest vor, mindestens zweimal die Woche wieder zu joggen. Außerdem habe ich nun Anfang Juni auch ein Beratungsgespräch im "Rückgrat", einem recht ordentlichen Fitnessstudio, welches erst kürzlich direkt hinter unserer Agentur aufgemacht hat. Die Faulheit hat also kaum Chance, wieder Einzug auf meinen Hüften zu halten.

So, das war jetzt mal wieder ein grober Rundumschlag der letzten Meilensteine auf dem "Michel-Marathon". Generell hab ich auch vor, öfters wieder zu bloggen (trotz Twitter, wo ihr auch gerne meine häufigen Updates verfolgen dürft), auch mal mehr über Kleinigkeiten oder Dinge, die mich generell interessieren und beschäftigen.

In diesem Sinne, bis bald,
euer Michel

27. Mai 2009

Kleines Lebenszeichen…

Ja, ich lebe noch :)

Da ich momentan doch lieber twittere (also mikroblogge) – und das häufig und regelmäßig – habe ich bisher eher nicht die Lust gefunden, ausführlich ("makro") zu bloggen. Dabei ist seit dem letzten Post echt viel passiert. Nun, vielleicht gibt es demnächst eine Zusammenfassung der letzten Monate.

Der eigentliche Grund für diesen Post ist aber der, dass morgen das monatliche Bloggertreffen in Freiburg ist und ich selbigem zum ersten mal (und hiermit zu Recht) beiwohnen möchte… ^^

Grüßle und in diesem Sinne,
Michel

10. Oktober 2008

♫ it's the final countdown – düdeldüh düh, düdelüdüdüüh… ♫

Der Grund warum ich so peinlich "singe"? Seit Anfang Oktober läuft offiziell das (hoffentlich) letzte Semester meines Studiums (Grafik-Design, für die, die es nicht wissen). Ich wiederhole gerne: Das letzte Semester! Krass! Ich kann es kaum glauben. Vor ziemlich genau vier Jahren betrat ich nach bestandener Eignungsprüfung das Hochschulgebäude als Student, ohne wirkliche Ahnung von irgendwas (»Typografie‽ Was ist das?«) und ohne einen geraden vertikalen Strich zeichnen zu können (Gruß an Ari). Und jetzt geht's um die Wurst, genauer gesagt um die Abschlusswurst. Das letzte Semester ist komplett für ein Abschlussprojekt reserviert, sprich kein Unterricht im eigentlichen Sinne sondern Korrekturen und Dozententermine. April 2009 bin ich dann offiziell kein Student mehr und in die böse Arbeitswelt entlassen. Ich wiederhole gerne: Krass!

Eine Idee für ein Abschlussprojekt haben der Peter und ich bereits seit mehreren Wochen, wobei "Idee" hier so langsam recht untertrieben ist, da unser Konzept mittlerweile doch stark gereift ist. Wir sind auch ziemlich überzeugt von unserem Vorhaben, deswegen werde ich hier aus Sicherheitsgründen vorerst nichts näheres darüber in der Öffentlichkeit erzählen – ich werde mich noch früh genug ausführlich darüber äußern :)

Nun, mein Abschlusssemester wird vielleicht ein bisschen anders als bei den meisten meiner Kommilitonen ablaufen, da ich glücklicherweise parallel dazu ab Ende Oktober hier in einer Freiburger Agentur ein "Schnupper"-Praktikum absolvieren werde. Beweggrund dafür ist schlicht und ergreifend, dass ich starkes Interesse daran habe, nach meinem Abschluss dauerhaft dort ein Plätzelein zu finden und gegen- und beidseitige Beschnupperung sollte da ganz von Vorteil sein.
Wie es der (*hust*) Zufall so will, ist es zudem nun auch so, dass ich das Abschlussprojekt auch als Teil meines Praktikums erarbeiten kann – wie manche vielleicht wissen war Peter ja in der besagten Agentur ebenso Praktikant und hatte von ihnen angeboten bekommen, seinen Abschluss bei ihnen zu machen; so kam eins und eins zusammen und alles ist ganz praktisch und vielversprechend ;). Aber wie gesagt, näheres zum Abschlussprojekt und meinem Ergehen als Schnupperpraktikant zu späterem Zeitpunkt.

Alles in allem ist das Abschlusssemester halt eine doch recht ambivalente Sache; einerseits freue ich mich total, dass ich endlich meine Ausbildung hinter mich bekomme und mich (hoffentlich) ins Berufsleben stürzen kann, andererseits ist es in der Tat das Ende meiner Ausbildung (Ich wiederhole mich gerne: Krass!), der Beginn des echten Lebensernsts und auch leider das letzte Semester mit meinen Kommilitonen, bevor es die meisten wieder in alle vier Winde verstreut :( … Aber da muss ich eben auch durch; das Leben ist kein Ponyhof und alles hat ein Ende, nur die Wurst hat Zeit. (Lese übrigens gerade ein Buch mit dummen Sprüchen…)

In diesem Sinne, auf bald,
euer Michel

7. September 2008

Hochzeit meiner Cousine

Gestern war es soweit: meine (Groß-)Cousine heiratete! Es war wirklich ein schönes Fest, eine schöne freie Zeremonie (heißt nicht kirchlich, sondern individuell und spirituell) und eine wirklich tolle Feier – mir ist immer noch ganz warm ums Herz, obwohl ich eigentlich doch eher der Typ Eisblock bin ^^

Ich wünsche euch beiden alles erwünschenswerte und viele Babies, die ich dann knuddeln kann :)